Games in der Kulturkritik: Och, menno!

In einer inoffiziellen Facebookgruppe der deutschen Spielindustrie kam es heute zu einer weitestgehend zivil verlaufenen Auseinandersetzung um die Frage: Ist Kulturkritik an Spielen erlaubt, bzw. was – wenn überhaupt – ist an der Argumentation „ist nur ein Spiel“ falsch. Das Ganze entzündete sich an dem Spiel „The Division“, und natürlich ging es sehr bald um die (von mir ja durchaus auch mit Absicht ins Spiel gebrachte) Frage, ob The Division jetzt ein reaktionäres Machwerk sei oder nicht.

Diese Frage allerdings will ich hier mal beiseite lassen (obwohl mir eine Behandlung derselben sicher mehr Hits einbrächte). Ich will mich stattdessen daran versuchen auseinanderzuklamüsern, worum es bei der Frage der Kulturkritik an Spielen überhaupt geht – und warum wir diese neue Form der Kritik an unseren Lieblingen umarmen sollten.

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