Marktzugang, Marktsichtbarkeit und Preisentwicklung

Es scheint einen unauflösbaren Zusammenhang zu geben zwischen den Marktzugangskosten künstlerischer oder kunsthandwerklicher  Produktion – und einem mörderischen Preiskrieg, der einsetzt, sobald die Kosten einen bestimmten Schwellenwert unterschreiten. Dies gilt für jede Form des Kunstwerks, sei es Buch, Bild, Film, Hörspiel/Hörbuch – oder eben das Computerspiel. Sobald die Produktionsmittel demokratisiert, also für den Normalbürger erschwinglich sind, so scheint es, wird der Markt mit Produkten geflutet – und der Wert des einzelnen Produkts fällt, teilweise buchstäblich ins Nichts.

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Tritt mich, ich bin nur Infrastruktur!

G.A.M.E. und BIU haben ihre offizielle Stellungnahme zur feindlichen Übernahme des Kulturguts Computerspiel durch die Abteilung „Netzinfrastruktur und anderes Kriegswichtiges“ des Bundesverteidigungsverkehrsministeriums abgegeben. Diese Stellungnahme hat es zwischen den Zeilen durchaus in sich, und deshalb werde ich im Laufe dieses Blogposts vollständig zitieren, um meine Interpretation der Dinge verständlich machen zu können.Weiterlesen »

Alles Verkehr(t) oder was?

So ganz im Stillen hoffe ich noch, das ganze ist nur ein absurder Traum und wird heute oder morgen im Laufe des Tages als verfrühter Aprilscherz entlarvt.

Als am Samstagabend so gegen halb acht Abends die Nachricht auf SpOn erschien, dass die Vergabe des Deutschen Computerspielpreises (DCP) ab sofort nicht mehr vom Kulturstaatsminister im Kanzleramt sondern vom Bundesverkehrsministerium durchgeführt würde, musste ich zunächst mal überprüfen, nicht aus Versehen auf den Seiten des Postillon gelandet zu sein, zumal die Begründung sich sehr postillonesque anhörte: Da Verkehrsminister Dobrindt ja auch den Netzausbau in Eigenverantwortung leite, falle jetzt auch der DCP nun in seinen Zuständigkeitsbereich.

Und die Deutsche Bahn führt ab sofort Regie im Starlight-Express!Weiterlesen »